PUBLIC VOICE Lab :: Alpbach 2003
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Alpbach 2003

Den "Technologien im Auf- und Umbruch" widmeten sich die diesjährigen „Alpbacher Technologiegespräche“, die von 21. bis zum 23. August mit Referenten aus 20 Länder stattfanden. Der Arbeitskreis 9 "Digitale Kommunikation - Ihr persoenliches Radio und TV-Programm" entstand in Kooperation mit dem ORF, dem Technischen Museum Wien, den ARC Seibersdorf research GmbH und der Fachhochschule Vorarlberg.

Die Alpbacher Technologiegespräche haben sich in den letzten Jahren von einer Randveranstaltung beim Europäischen Forum Alpbach zu einem zentralen Event entwickelt, sind neue Technologien doch in nahezu allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen präsent: Sie beeinflussen unsere Arbeitsformen und die wirtschaftliche Entwicklung ebenso wie unsere Kommunikationsformen.

Die Fachhochschule Vorarlberg organisierte im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche gemeinsam mit dem ORF und den Austrian Research Centers (ARC) den Arbeitskreis "Digitale Kommunikation - Ihr persönliches Radio- und TV-Programm".

Grundlage waren die Forschungsarbeiten des Studiengangsleiters für InterMedia an der Fachhochschule Vorarlberg, Dr. Roland Alton-Scheidl, der mit dem PUBLIC VOICE Lab für das Technische Museum Wien das Projekt "radio.medien.welten" entwickelt hat, welches den Museumsbesuchern gestattet, ein persönliches Radioprogramm aus den Inhalten von Ö1 zusammenzustellen.

Neben Dr. Roland Alton-Scheidl nahm auch der Vorarlberger Mag. Michael Breidenbrücker am Arbeitskreis teil, er betreibt in London den Musikkanal last.fm.

Digitale Kommunikation – „Ihr persönliches Radio und TV-Programm“

Der Arbeitskreis hatte sich herausfordernde Themen gestellt: Szenarien der Medienzukunft und Innovationen der Medientechnologie und des Content-Angebots mit ihren möglichen Anwendungen wurden diskutiert, Fortschritte und Barrieren in der Entwicklung des digitalen Radios und Fernsehens sowie Fragen der Vernetzung und Konvergenz „alter“ und „neuer“ Medien standen auf der Themenliste. Zusammenfassend ging es um die Fragestellung, welche neuen „Medien-Welten“ und welche Wertschöpfungspotenziale in Zukunft zu erwarten sind.

Das Resümee von Dr. Roland Alton-Scheidl: „Die Personalisierung der Radio- und TV-Inhalte erfolgt einerseits beim Konsumenten, der sich sein Programm künftig aus dem digitalen Satellitenangebot zusammenstellt. Andererseits wird es vermehrt Radio- und TV-Angebote im Internet geben, die eine On-Demand-Nutzung bereitstellen. Der Benutzer trainiert hierbei das System, das online die Benutzer-Präferenzen mit den Vorlieben anderer vergleicht, um daraus Vorschläge zu machen.“

Und weiter: „Mit dem Content-Cent, einer Urheberrechtsabgabe auf die Downloadmenge, wie sie auch für Videokassetten üblich ist, soll der Markt der personalisierten Medien angekurbelt werden. Offen blieb die Frage, ob sich durch die Mehrfachverwertung der Radio- und TV-Inhalte - durch Übertragung seitens Radio- und TV-Anbieter und On-Demand-Nutzung seitens Konsument - auch die Programmgestaltung ändert. Darüber hinaus hat diese Mehrfachverwertung auch rechtliche Aspekte, so sind z.B. Verträge mit AKM und sonstigen Rechteverwertungsgesellschaften betroffen: Werden Kreativschaffende künftig weiterhin Exklusiv-Verträge unterzeichnen, wenn sie ihre Werke auch online direkt vertreiben können?“

Dies zu beantworten wird eine der Aufgaben des „Kompetenznetzwerk für Mediengestaltung“ sein, das von der FH Vorarlberg initiiert worden ist und im Oktober 2003 mit über zehn österreichischen Partnern startet.

Programmtipp:

Die Berichterstattung zum Arbeitskreis „Digitale Kommunikation - Ihr persönliches Radio- und TV-Programm“ finden Sie auf Radio Österreich 1:

Sendung „Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft“, 26. 8. 2003, 19:05 Uhr

Sendung „Matrix“, 7. 9. 2003 (verschoben!), 22:30 Uhr

Diese Sendungen werden bei den "radio.medien.welten" im Technischen Museum Wien aufgezeichnet und hier (aufgrund der Sponsorvereinbarung mit PUBLIC VOICE Lab für die Ausstellung "medien.welten") in Monoqualität bereitgestellt.




Printversion




Arbeitskreis 9: Digitale Kommunikation - Ihr persönliches Radio- und Fernsehprogramm


Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien und Moderatorin des AK9


Kurzbericht Vorarlberger Nachrichten 28.8.03/A7


Ö1 Dimensionen 26 AUG 2003 [ca. 2938.9 kB]
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Austrian Research Centers Seibersdorf
Europäisches Forum Alpbach
Fachhochschule Vorarlberg
Radio Österreich 1
radio.medien.welten im Technischen Museum Wien